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Glossar · einfach erklärt

Pogo-Sticking

Kurz erklärt

Pogo-Sticking: Ein Nutzer klickt ein Suchergebnis an, springt sofort zurück zu Google und wählt das nächste. Für Google das klarste Signal, dass eine Seite die Erwartung nicht erfüllt.

Was ist Pogo-Sticking?

Benannt nach dem Hüpfstab: rein in die Seite, sofort wieder raus, nächstes Ergebnis. Anders als eine normale Absprungrate zeigt dieses Hin-und-her direkt im Suchkontext, dass die Seite die Frage nicht beantwortet hat — der Nutzer sucht ja unmittelbar weiter.

Warum es Rankings kostet

Google will Suchen beenden, nicht verlängern. Seiten, deren Besucher regelmäßig zurückspringen, verlieren mit der Zeit Positionen — egal wie schön das Design ist. Häufige Ursachen: Clickbait-Titel ohne Substanz, verfehlte Suchintention, quälende Ladezeit, aufdringliche Banner vor dem Inhalt.

So verhinderst du den Rücksprung

Antwort sofort sichtbar machen (kein Roman vor der Lösung), Titel halten, was er verspricht, Tempo optimieren und Struktur bieten, die Orientierung gibt. Faustregel: Die ersten fünf Sekunden entscheiden, ob jemand bleibt.

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Häufige Fragen zu Pogo-Sticking

Ist Pogo-Sticking dasselbe wie Absprungrate?

Nein. Absprung heißt nur „eine Seite besucht" — das kann Zufriedenheit sein (Antwort gefunden, Anruf getätigt). Pogo-Sticking heißt „zurück zur Suche und weitergesucht" — das ist fast immer negativ.

Kann ich Pogo-Sticking messen?

Indirekt: kurze Verweildauer bei Suchtraffic plus schwache CTR-Entwicklung sind Warnzeichen. Direkt sieht es nur Google — reagiere auf die Indizien.
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