Duplicate Content bezeichnet identische oder sehr ähnliche Inhalte unter mehreren URLs. Google wählt dann selbst eine Version — oft nicht die, die du willst.
Gleicher oder fast gleicher Inhalt, erreichbar unter mehreren Adressen: mit und ohne www, HTTP und HTTPS, Druckversionen, kopierte Produkttexte des Herstellers oder Städteseiten, die sich nur im Ortsnamen unterscheiden. Google indexiert ungern Dubletten — und entscheidet selbst, welche Version zählt.
Es gibt keine „Strafe" im klassischen Sinn, aber reale Nachteile: Ranking-Signale verteilen sich auf mehrere URLs, die falsche Version rankt, Crawl-Budget wird verschwendet. Bei kopierten Texten rankt meist das Original — nicht deine Kopie.
Technische Dubletten löst man mit Canonical-Tags oder 301-Weiterleitungen. Inhaltliche Dubletten löst nur eines: eigene Texte mit eigenem Mehrwert. Gerade Shops gewinnen viel, wenn sie Herstellertexte durch eigene Beschreibungen ersetzen.
Intern konkurrieren eigene Seiten gegeneinander (auch „Keyword-Kannibalisierung": zwei Seiten zielen auf denselben Suchbegriff und Google rankt keine richtig). Extern liegt derselbe Text auf fremden Domains — kopierte Herstellertexte, Content-Klau oder syndizierte Artikel. Intern hilft Zusammenlegen und klare Zuordnung je Seite; extern hilft nur ein eigener, besserer Text als das Original.
Schnelltests: Einen markanten Satz deiner Seite in Anführungszeichen googeln — taucht er mehrfach auf? Mit „site:deine-domain.de" prüfen, ob URLs doppelt indexiert sind (mit/ohne www, Parameter, /print-Versionen). Die Google Search Console zeigt unter „Indexierung" zudem Duplikate ohne Canonical. Für die systematische Prüfung gehören Crawler-Tools zum Standard-Repertoire jeder SEO-Betreuung.
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